Ich habe meine Ball Factory fertig gestellt. Vielleicht für den einen oder anderen ganz Interessant, mit welchen Problemen ich so gekämpft habe. Ich habe meine Factory zum Großteil aus bespieltem LEGO aufgebaut, was immer die Besonderheit mitbringt, dass man optisch schöne Teile heraussuchen muss, aber was viel wichtiger ist: Die Mechanik läuft nicht von Anfang an so weich wie mit ganz frischen Teilen.

Ich überlege gerade, wie ich den Ballturm der Ballfactory verbessern kann. Im Original aus der Anleitung Blackbird ist unter den Schrägen eine undefinierte Lücke. Man darf die Steine also nicht ganz fest drücken. Solche Lösungen mag ich nicht, also muss ich umbauen. Im Moment fehlen mir leider auch passende schwarze Bögen für die Lösung aus der Anleitung.

Ich denke das Modul ist gar nicht so anspruchsvoll, die Idee finde ich aber sehr schön. Man sieht die Bälle kaum, dafür aber umso mehr die hypnotisierende Regenbogen Welle. Ich habe nun angefangen die nötigen Farben zu sammeln. Es ist gar nicht so leicht den Überblick zu behalten.

Heute war ich das erste Mal bei der Steinzeit in Hamburg. Hier kann man für 3,50 EUR je 100g in ungewaschenen LEGO Konvoluten wühlen. Dazu bietet der Laden auch das normale LEGO Sortiment und gebrauchte Sets an. Mich interessieren  hauptsächlich die vielen Wühlkisten. Das System ist gut für jeden, der öfter her kommt. Immer wenn eine neue Kiste dazu gestellt wird, bekommt diese das aktuelle Datum. So weiß man später, was man schon durchwühlt hat.

Die Vitrine ist nun fertig. Die hauptsächlich gekauften Modelle sind nun darin vorläufig eingezogen. Im Moment steht noch die Entscheidung aus, ob ich Glasböden verwenden möchte, oder ob eher eine große Landschaft entstehen wird.

Hier noch der Nachtrag für den linken Schrankwagen. Leicht schräg angestellt ist der die perfekte Ergänzung zum Planschrank. Die voluminösen Platten sind hier drin gelagert (breiter als 2 Noppen). Ich habe davon noch einen zweiten Schrank on hold (noch leer). Ich denke da werde ich ein paar Schubladen für die feinere Sortierung von Minifigs und Zubehör nutzen. Aber ein gutes Sortiersystem soll ja auch immer ein paar leere Fächer haben, damit man nicht beim nächsten Spontankauf überfordert ist.

Damit sich in meiner Vitrine keine Fremdteile verirren, habe ich mir ein LOGO gebaut. Nebenbei bin ich viele rote Teile los geworden (Rot ist nicht so meine Farbe für alles was ich sonst so baue). Ich habe das LOGO mit einer Stütze zwischen meine Regalbodenpins gehängt.

Ich habe das sonnige Pfingstwochenende genutzt, um endlich die 4 Schrankwagen für den Platz unter meiner Vitrine zu bauen. Mein System besteht ja aus Allit-Einsätzen und der rotho Clear Box für Multimedia. Andere Kisten und Kästchen habe ich rigoros aussortiert. LEGO mit System halt. :D

Ich habe damit am Anfang viel Zeit verbracht, bis ich auf eine Alternative gestoßen bin. Die original LEGO Bälle sind ja sehr rar und teuer. Für die ersten Gehversuche ist es deswegen schön, wenn man eine günstige Alternative hat.

Schaut mal nach "quercetti marbles refill". Die Murmeln gibt es im 100er Pack für 12 EUR. Also 12 cent je Murmel. Ich habe sie mit einer Feinwaage gewogen und das Gewicht entspricht fast zu 100% dem Orginal. Auch in der Größe weichen sie nicht ab. Die Farben sind natürlich anders. Für eine Sortiermaschine mit einem LEGO Mindstorm ist das aber gar nicht mal verkehrt.

Die Hölzer der Schubladen sind nun drin und die ersten Schubladen sind eingeräumt. Es bleibt noch einiges an Sortierarbeit übrig. Ich finde das sieht aber sehr gut aus und fühlt sich auch toll an, wenn man von oben in die Schubladen schauen kann.